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Der Basler Einzel OL – ein rundum gelungener Anlass!

Irgendwie war es schon gemein: Den ganzen Winter hatte es nie geschneit, doch genau an dem Wochenende, wo unser OL stattfand, war die ganze Schönmatt unter einer weissen Decke begraben. Nichtsdestotrotz wurde beschlossen, den Lauf durchzuführen. So wurde am Samstag im Schulhaus Erlimatt alles für den Anlass vorbereitet, von der Garderobe über die Küche bis zur Festwirtschaft.

Rahel Friederich am letzten Posten.Und dann kam der grosse Tag. Die Läuferinnen und Läufer strömten heran, zogen sich um und verschwanden wieder in Richtung Start. Auch wenn der lange Anlaufweg ins Wettkampfgebiet zum Teil etwas skeptisch aufgenommen wurde, einen entscheidenden Vorteil hatte er bestimmt: Man kam gut eingelaufen am Start an und musste sich nicht noch dazu überwinden, ein paar Aufwärmrunden zu drehen.

Der Lauf selber wird sicher manchem in spezieller Erinnerung bleiben. Wir hatten ganz bestimmt Heimvorteil. Da aber fast alle Basler früh starteten um nach dem Lauf noch zu helfen, mussten wir die ersten Spuren in den schweren, nassen Schnee legen, was viel Kraft kostete. Die Bahnen selber waren mit kniffligen Routenwahlen gespickt, die allerdings vom Schnee beeinflusst wurden. Man entschied sich lieber für die Wegroute, wo es schon Spuren von anderen Läufern hatte, um ein höheres Tempo laufen zu können. Die Posten waren meistens recht einfach zu finden, da man einfach die richtige Spur wählen musste. Dadurch passierten wenig Fehler und es gab trotz einem anstrengenden Lauf viele zufriedene Gesichter im Ziel.

Nach einer warmen Dusche im Wettkampfzentrum und einer kleinen Stärkung war Geldverdienen angesagt. Die Festwirtschaft lief wie verrückt, es gab so viele hungrige Mäuler zu stopfen. Die Küche kam kaum nach beim Kochen, und auch die Hot-Dogs waren bald einmal ausverkauft.

Am Abend konnten dann auch die zahlreichen Helferinnen und Helfer ihren Hunger stillen. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurde noch einmal über den rundum gelungenen Anlass diskutiert, der ohne den grossen Einsatz der Helfer – vom Laufleiter über das Bahnlegerteam bis hin zur grossen Vorarbeit im Bereich der Waldbenützung – gar nicht möglich gewesen wäre.

Leider hinterliess der OL im Wald seine Spuren; wegen dem vielen Schnee nahmen alle Läufer beim Querlaufen die Spur des Anderen, so dass der nasse Boden regelrecht umgepflügt wurde. Als dann ein paar Wochen nach dem Lauf der Bärlauch zu spriessen begann, wurden überall Trampelpfade sichtbar. Damit diese nicht von anderen Läufern oder Mountainbiker benutzt werden, versperrten wir an einem schönen Samstag Nachmittag die Spuren mit Ästen, damit im Wald bald nichts mehr an unseren OL erinnern wird.

Thomas Hohl