Nordpfeil
home DESIGN BY THOMAS
top bottom

Nächste Termine

Heute 8. Nationaler OL So 22.10.17 9. Nationaler OL Mo 23.10.17 Meldeschluss TOM Di 24.10.17 Hallentraining So 29.10.17 Baselbieter Team OL

Panamericana - Teil 2

Die Reisegruppe mit Roland und Margrit (2. und 4.v.l.) in Machu Picchu. <small>Foto: panamericanatour.com</small>

Während ihr hoffentlich die "drey scheenschte Dääg" ausgiebig genossen habt oder doch lieber in den Bergen beim Skifahren gewesen seid oder bereits die ersten OL absolviert habt und euch auf weitere freut, haben wir unsere Südamerikareise in Cartagena abgeschlossen.

Seit unserem letzten Brief haben wir viel erlebt. Das Pendeln zwischen Chile und Argentinien mit den oft mühsamen Zollübergängen ging weiter. Ein Highlight für Roland waren die Flüge in einem kleinen Propellerflugzeug über den aktiven Vulkan Villaricca bei Bariloche, später auch in Nasca (Peru) über die berühmten Linien. (Margrit hatte keine Lust sich in diese schwankenden Kisten zu setzen).

Grosse Gegensätze zwischen menschenleeren, öden Gebieten und Weltstädten wie Santiago de Chile, La Paz und Lima, wo wir mittels Führungen von ortsansässigen Personen viel über die Lebensgewohnheiten, die hiesige Kultur und die Geschichte erfuhren. So besuchten wir Bauten der Inkas, Goldmuseen, wo uns eindrücklich die mehrere hundert Jahre Vergangenheit erläutert wird.

Wir überquerten mit einem abbruchreifen Fährschiff den Titicacasee und mussten uns für längere Zeit an Höhen bis zu 5000m über Meer gewöhnen. Es war eine interessante Erfahrung sich in diesen Höhen zu bewegen. Das Atmen fiel auf einmal nicht mehr so leicht! Da half nur viel Wasser und Coca-Däfeli lutschen. Glücklicherweise haben wir diese Zeit gut überstanden.

Die weltgrösste Salzwüste – Salar de Uyuni (Bolivien), so gross wie ein Drittel der Schweiz – besuchten wir auf einer 3-tägigen Toyota 4WD-Tour. Die Unterkünfte – 4-6 Personen pro Zimmer, karges Essen – waren gewöhnungsbedürftig und ein echtes Abenteuer. Die Rückkehr in unseren geliebten Camper haben wie sehr geschätzt! Machu Picchu und Cusco haben uns die Inkakultur sehr nahe gebracht, obwohl es hier sehr touristisch zu und hergeht (z.B. der Panoramazug wie der Glacier-Express).

Die Fahrt der Pazifikküste entlang durch wirklich armseliges Gebiet, wo die Einheimischen in Lehmhütten ohne fliessendes Wasser wohnen und die ganze Umgebung mit Abfall übersät ist, erschütterte uns sehr. Im Gegensatz dazu war Ecuador eine Erholung. Grüne, saubere Landschaften mit blühenden Blumen und tropischen Wäldern. Quito, eine wunderschöne Stadt, brachte uns in die Nähe des Äquators.

In Kolumbien wohnten wir auf einer Kaffeeplantage und setzten uns mit der Kaffee- und Bananenkultur auseinander. Auch hier ist der grüne Farbton vorherrschend. Die tropische Pflanzenwelt (Strelizien und Callas) - insbesondere die Palmen- und Bambuswälder, aber auch die Mangobäume – gefiel uns sehr.

Krönender Abschluss bildet eine Woche Hotelaufenthalt im Hilton (!) in Cartagena, wo wir unseren Camper für die Verschiffung nach Panama City vorbereiten müssen – eine Strasse existiert nach wie vor nicht - und wir uns dabei mit wellness von den mehrmonatigen Reisestrapazen erholen. Wir selber fliegen nach Panama und werden unsere Mittelamerikareise beginnen, die wir anfangs Mai an der mexikanisch/US-amerikanischen Grenze beenden werden.

Uns geht es gesundheitlich sehr gut. Die Grippewelle, die beinahe die ganze Reisegruppe heimgesucht hat, hat uns verschont. Zum Glück haben wir bis jetzt auch keine negativen Erlebnisse gehabt. Wir hoffen, es geht so weiter und wir können unsere Reise weiterhin geniessen.

Zur Erinnerung: Unsere Reiseleitung publiziert gute Berichte und Fotos unter www.panamericanatour.de.

Herzlich grüssen aus dem 35 Grad warmen und feuchten Cartagena

Margrit und Roland