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Erste Saisonhälfte schon vorbei

Es kommt mir vor, als hätte sie gerade erst begonnen, die Bike-O Saison 2007. Naja, hat sie ja eigentlich auch – nämlich am 28. April in Möhlin. Sozusagen das Heimrennen als Saisonauftakt. Und dementsprechend lief es mir auch. Das Gelände war flach und offen, die Wege schnell und die Sonne brannte. Irgendwie mein Ding. Schlussendlich klassierte ich mich auf Rang 7… ohne die beiden Franzosen an der Spitze konnte ich mich sogar fünftbester Schweizer nennen!

Auf dieses Rennen habe ich mich in Dänemark gut vorbereitet. Mit der Bike-O Nati reisten wir nämlich vor Ostern nach Slettestrand in Dänemark, wo wir an einem internationalen Trainingscamp teilnahmen. Das Trainingslager dort ist schon fast legendär – auch Finnland, Lett- und Estland sowie die Deutschen schickten ihre stärksten Fahrer, und natürlich durfte auch das Elite-Team aus Dänemark selber nicht fehlen. Qualitativ hochstehende Trainings in wunderbarem, abwechslungsreichem Gelände wurden oft knapp unter Wettkampftempo gefahren, was mich enorm weiterbrachte, sowohl technisch als auch physisch.

Nun, auf diesen schnellen Bike-O in der Nordwestschweiz am Samstag folgte gleich Sonntags der zweite Lauf. Aaaber, genau das Gegenteil: Länger und viel mehr Steigung. Das fuhr ein – und ich erst nach knapp 2.5h! Das war Mist. Abhaken!

Die Woche danach, am 5. Mai, der nächste und dritte Bike-O, in der Nähe Neuchâtel. Das Wetter hundsmiserabel, das Gelände tief, die Brille gleich zu Hause gelassen. Zum Glück startete ich früh, denn je später die Stunde, desto stärker der Regen. Der Lauf war lang und technisch anspruchsvoll, und es lief mir wiederum nicht schlecht. Achter Rang, wieder mit diesen zwei Franzosen voraus… ich war zufrieden!

Nun fand über das verlängerte Auffahrtswochenende das erste Bike-O Jugend Camp statt. Sinn und Zweck dieses Lagers war es, den bis jetzt fehlenden Nachwuchs im Bike-O für diesen Sport begeistern zu können. Während drei Tagen wurde fleissig trainiert, unter fachkundiger Leitung von uns Natikader-Mitgliedern. Am Sonntag dann fand die Schweizermeisterschaft in der Staffel statt. Mit viel Elan und Freude ging die Jungmannschaft diesen Tag an, was sicher für den Erfolg des Camps spricht.

Mir selber lief es nicht sonderlich gut, ähnlich wie meine beiden Teamkollegen. Schlussendlich landeten wir auf dem dritten Schlussrang, was nicht unseren Vorstellungen entsprach. Jeder einzelne von uns dreien hätte eigentlich den Sieg sichern können, jeder verliert mindestens die 2.5 Minuten, die wir auf die Goldmedallie verlieren. Hat nicht wollen sein.

Tja, das war sie ja auch schon, die erste Hälfte der Saison. Für mich war es eigentlich schon die ganze Saison… denn im Juni steht bei mir die Lehrabschlussprüfung an – genau in der Woche, in welcher in Italien die Europameisterschaften statt finden! Und anschliessend gehe ich in die grünen Ferien, strammstehen. Somit erübrigt sich auch die Frage nach der WM sowie den anderen Wettkämpfen der zweiten Saisonhälfte, auf welche ich mich nicht optimal vorbereiten kann und diese somit nur zum Plausch fahren werde.

Nun, zu guter Letzt, last but not least, möchte ich mich noch bei der grosszügigen Unterstützung bedanken, die ich einerseits von Christoph Jenzer/dem VC Reinach in Form des Goldwurst-Power.ch Rennteams erhalten habe. Wenn ich bedenke, dass ich vor etwas über einem Jahr noch mit zwei Trikots und einer Velohose meine „Bike-O Karriere“ gestartet habe… Und wie vielleicht einige von euch wissen, bin ich nun auch auf dem neusten Bike-Stand – dank Cicli Patrick Vögtli bzw. Parts of Passion konnte ich einen Traum verwirklichen und fahre nun das Storck Adrenalin Carbon Fully. Wie man damit fährt, ist ja aus dieser Geschichte ersichtlich! Thx all together!

Ueli Müller